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3. Essener Sommerturnier

Einleitung


Nachdem wir in Unna nur zu zweit waren wollten wir in Essen mit 5 Mann anreisen. Im Endeffekt sagte Pascal dann aber doch kurzfristig ab und es ging zu viert Richtung Essen. Nicht gerade eine kurze Strecke, aber da sowohl Samstag der Einzelwettbewerb als auch Sonntag das Doppel erst um 13:00 begannen, mußte man nicht früher als 11:00 los, was sehr angenehm war. Also machten sich Michael P., Marcel L., Matthias und Timo auf nach Essen und ihr Bestes zu geben.

Anreise und Gruppenphase


Generell fand man sehr gut den Weg zur Halle -  der Weg zurück bereitete da eher (Aufmerksamkeits - und damit kleine Umwegs-)Probleme - nur erkannte man jene nicht sofort, da der Umkleidenbereich eher wie in einer Schwimmhalle aussah. Einmal fast drum herum gelaufen, ging es aber dann zur Anmeldung, wo es als Begrüßung eine Art kleiner Feigling für jeden gab - äußerst nette Idee!  Bei 9 Feldern konnte man sich gut einspielen und war - nicht nur wegen etwas wärmeren Temperaturen - passend warm zum Turnierbeginn. Nach kleiner Beschwerde und Lautstärkeanpassung der Durchsagen, erlebten wir quasi die perfekte Feldabwicklung. Bereits zu dem Zeitpunkt wo ein Spiel gerade fertig war, wurde das neue aufgerufen. Hierzu wartete man nicht das zurückkehren der Spieler ab, sondern eine Person auf der Tribüne mit Walkie-Talkie sagte noch früher bescheid.

Während Marcel eine nicht all zu leichte Gruppe hatte, Matthias und Michael als einzige in einer 5er Gruppe zusammen waren, hatte ich neben zwei leicht schlagbaren noch den von uns zuvor ausgeschauten Turnierfavoriten in der Gruppe. Demensprechend ging es bei mir im letzten Spiel auch hoch und sehr knapp her (20:22 19:21). Wenn auch nur als zweiter sicherte ich mir sehr früh schon den Playoffplatz. Marcel Gegner waren stärker als erwartet (erste Gegner sollte hinterher 4. werden, der zweite verlor nur knapp im Viertelfinale),  aber zumindest das letzte Spiel hätte von ihm gewonnen werden können, aber selbst das zweite war dann zudem Zeitpunkt echt guter Leistung drin. Matthias sicherte sich den Gruppensieg, während Michael zwar über sich hinaus wuchs und gute Leistung zeigte, aber als einer der letzten in der Gruppenphase sich geschlagen geben mußte.

Playoffs


Nicht wirklich schwer taten Matze und ich uns im Viertelfinale. Während Matze seine Klasse ausspielte, war mein Gegner schnell konditionell zu knacken. Unglücklicherweise hieß es aber dann im Halbfinale wieder Matthias gegen Timo. Ein drittes Mal in Serie beim Turnier sollte ich (Timo) hier verlieren. Diesmal war es aber keine knappe Sache, da Matze nicht nur besser spielte sondern ich mit meiner Schlagpräzision Probleme hatte.

Matthias also im Finale gegen Jürgen Supranz bei mir aus der Gruppe und ich gegen Marcels ersten Gruppengegner im Spiel um Platz 3. Letzteres ging sicher mit jeweils 5-6 Punkten Vorsprung an mich, da ich quasi in allen Belangen wo er seine Stärke hatte, ein kleines Stück besser war oder eben entsprechend kontern konnte. Jenes führte aber auch dazu, dass es ein sehr gutes Spiel wurde, obwohl wir beide konditionell schon recht geschlaucht waren vom Turnier. Matthias hatte härter zu kämpfen. Er kam am Anfang nicht zu Recht mit den verdeckten Schlägen und Finten des Gegners, konnte sich aber steigern und verlor nur äußerst knapp den ersten Satz. Im zweiten Satz machte er allerdings den Fehler nicht so wie zuvor weiter zu spielen, sondern probierte rum und unterlag dadurch deutlich.

Siegerehrung und Ausklang


Man schaute noch ein wenig dem A-Feld beim Spielen zu und nahm dann die Preise entgegen. Preise, man sollte wohl besser sagen Gewinne, denn weder der zweite noch der dritte Platz fühlten sich als 1. oder 2. Verliererplatz an. Die Preise waren sehr großzügig bemessen und neben sowohl Sach- als auch Geldpreis war Alkohol natürlich auch wieder dabei. Ein kleiner Abstecher beim Burger King sorgte noch dafür, dass die Bäuche gefüllt waren und man sich noch gut unterhalten konnte. Aber nicht nur Matthias und ich waren zufrieden mit dem Turniertag, gerade Michael schien äußerst begeistert.

Doppel am Sonntag


Zur gleichen Zeit am nächsten Tag ging es wieder los. Diesmal übernahm Michael mit etwas zügigerer Fahrt - bis zum Stau - den Fahrer, nachdem am Vortag noch Marcel gefahren war. Angekommen sollten als erstes - nach kurzem Einspielen - Michael und Marcel ihr erstes Spiel haben. Generell kann man ihre drei Gruppenspiele wohl leicht zusammenfassen. Sie steigerten sich ins Spiel rein und zeigten eine Klasse Leistung, allerdings waren sie in einer sehr harten (Todes-)Gruppe, was dazu führte, dass sie Gruppenletzter wurden, während sie wohl bei uns in der Gruppe die Playoffs erreicht hätten.

Matthias und ich zeigten selten beste Leistung und wenn nicht beide gleichzeitig, dennoch gab man keinen Satz ab und sicherte sich den Einzug ins Viertelfinale. Jenes Spiel sollte dann wohl auch unser bestes sein. Unser Gegner war alles andere als schlecht und nicht eingespielt gewesen, aber da er uns lag von der Spielweise und wir beide recht brauchbar nun spielten, sah der Gegner kein Land. Im Halbfinale sollte es komplett anders laufen. Die Sonne blendete aufs Feld, was gerade Matthias bekanntlich Probleme machte, aber auch ich war Leistungsmäßig weit weg von dem was ich die beiden Spiele zuvor geleistet hatte. Wir verloren den ersten Satz knapp und den zweiten deutlich, was man sicher auf die lahmen Muskeln nach nunmehr 11 Spielen an 2 Tagen schieben kann oder da drauf, dass der Gegner Kreisliga stark war und einer der beiden vor 2 Jahren sogar Bezirksliga gespielt hat, aber trotzdem war man unzufrieden mit dem was man leistete.

Blieb also das Spiel um Platz drei. Hier war ich es im dritten Satz der Matthias und auch mich selber immer wieder zu Konzentration und Aggressivität anfeuerte. Der letzte Satz des Turniers war somit eher ein Kampf gegen unsere eigene Müdigkeit als einer gegen einen übermächtigen Gegner. Wir gewannen, aber nicht ohne den - eh schon erarbeiteten - Muskelkater für den nächsten Tag noch weiter auszudehnen.

Abschließendes


Ein weiteres mal gab es gute Preise, wiedermals erwiesen sich die Essener als gute Turnierveranstalter, wieder mußte man einen kleinen Umweg fahren, da man durch erzählen nicht ganz aufpaßte bei der Abfahrt, es ging danach wieder zum Burger King nach Oelde und man hatte eine Menge Spaß und gute Gespräche, sowohl untereinander als auch mit anderen Turnierteilnehmern und -veranstalter. Erwähnen dass es eine reichhalte und günstige Küche sowie einen Bespannungs- und Einkaufsservice gab brauch ich ja fast nicht.

Fazit


Ein weiteres Turnier was nicht nur hervorragend organisiert war, sondern auch durch gute Ideen heraussticht. Da fährt man gerne einige Kilometer mehr. Danke an die Organisation und ich denke man sieht sich im nächsten Jahr wieder!

Letzte Änderung 31.08.2009
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